Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat das vom unabhängigen Treuhänder ermittelte Ergebnis bekannt gegeben: Unter Berücksichtigung der zum 01.07.2009 nicht wirksam gewordenen Erhöhung ergibt sich eine Steigerung des Durchschnitts der Schadenzahlungen im Kalenderjahr 2009 gegenüber 2007 um insgesamt 8,7 Prozent. Dieser Wert wird gemäß den zugrunde liegenden Bedingungen auf die nächst niedrigere durch 5 teilbare Zahl abgerundet. 

Damit die AMS-Vertragsverlängerung bei der nächsten Anpassung der Verträge die korrekte Erhöhung bei diesen Verträgen berücksichtigen kann, müssen Sie die entsprechenden Indexzahlen in den  betroffenen Sparten im AMS hinterlegen. 

Soweit die Karenzzeit für die Verlängerung der Verträge von Ihnen nicht manuell geändert wurde, beträgt diese sieben Tage. Dementsprechend müssen die Einstellungen in der Vorbelegung für die Hauptfälligkeit 01.07.2010 spätestens bis zum 24.06.2010 vorgenommen werden.

 

1. Wählen Sie im AMS-Menü Organisation->Sparten aus 

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2. Wählen Sie nacheinander die von der Anpassung betroffenen Sparten aus (Privathaftpflicht-, Tierhalterhaftpflicht- und Gewerbeversicherung)

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3. In der Spartenmaske können Sie nun über den markierten Menüpunkt die Indexzahlen der Sparte aufrufen.  

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4. Wählen Sie in der Listenansicht den Menüpunkt „Neuanlage” um den neuen Wert im AMS zu erfassen.

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5. In der folgenden Maske kann nun die Erhöhung der §8 AHB (1) und der Stichtag der Erhöhung (2) eingegeben werden.

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Von andreas.moebius, 24. Juni 2010, 09:51 Uhr

Wie bereits im Artikel Änderung der Versicherungs- und Feuerschutzsteuer zum 1. Juli 2010 beschrieben, ändert sich zum 01.07.2010 die Berechnung der Versicherungssteuer.

AMS16 und AMS32 verfügen standardmäßig über eine Funktion zur Änderung der Versicherungssteuer. Sie ändern die Versicherungssteuer dort über die Funktion “Systemverwaltung / Organisation / Wechsel / Steuersatz % in Verträgen”. So kann dann für jede einzelne Sparte der Versicherungssteuersatz aktualisiert werden.
Dies betrifft sowohl die Bestandsverträge als auch die Änderung in der Vorbelegung, was Sie anschließend über die Funktion “Systemverwaltung / Vorbelegung / Bearbeiten / Steuersätze” kontrollieren können.

Hier noch ein wichtiger Hinweise für Makler mit eigenem Inkasso:

Die Versicherungssteuern gelten für alle Fälligkeiten ab dem 01.07.2010. Bevor Sie die Änderung der Versicherungssteuer durchführen, sollten unbedingt die Fälligkeiten bis 30.06.2010 noch fakturiert werden. Erst danach sollten Sie die Änderung der Versicherungssteuer vornehmen. Bei später zu erstellenden Rechnungen (z.B. Beitragsregulierung) muss der Steuersatz ggfs. manuell angepasst werden.

Die Versicherungssteuer kann in allen Sparten bis auf Hausrat im Menüpunkt “Systemverwaltung – Vorbelegung” für Neuanlagen hinterlegt werden. Die Sparte Hausrat ist in AMS16 und AMS32 aufgrund der möglichen Mischkalkulationen im Zusammenhang mit der Glasversicherung ein Sonderfall. Hier kann aber über das Feld “Automatische Steuerkalkulation deaktivieren” die Mischkalkulation ausgesetzt werden. Das Feld “Steuer %” in den Grunddaten kann dann manuell überschrieben werden.

Von Ralf Karle, 15. Juni 2010, 16:47 Uhr

Zum 01.Juli 2010 tritt das Begleitgesetz zur zweiten Förderalismusreform in Kraft und damit Änderungen bei der Versicherungs- und Feuerschutzsteuer (FSST).
Betroffen sind alle Sparten bei denen die Gefahr “Feuer” versichert ist, u.a. :

  • Feuer
  • Feuer Betriebsunterbrechung (FBU)
  • Verbundene Wohngebäudeversicherung
  • Verbundene Hausratversicherung

Alle anderen Sparten sind vor der Änderung nicht betroffen.

Für die Berechnung der Feuerschutzsteuer wird künftig nicht nur ein neuer Steuersatz sondern auch als Bemessungsgrundlage ein bestimmter Anteil des Nettobeitrags
herangezogen. Dafür gilt :

Versicherungsart Bemessungsgrundlage
für die Feuerschutzsteuer
Feuerschutz-Steuersatz Bemessungsgrundlage
für die Versicherungssteuer
reine Feuer- oder Feuerbetriebsunterbrechungsversicherung 40% des Nettobeitrages 22% 60% des Nettobeitrages
Wohngebäude mit Feuer 14% des Nettobeitrages 19% 86% des Nettobeitrages
Hausrat mit Feuer 15% des Nettobeitrages 19% 85% des Nettobeitrages

Die gute Nachricht ist, dass die Feuerschutzsteuer nach wie vor Bestandteil der Nettoprämie ist und deshalb vom Makler zunächst nicht berücksichtigt werden muss.
Sofern Ihnen die Versicherer keine neuen Prämien mitteilen, können Sie davon ausgehen, dass die Nettoprämie die Feuerschutzsteuer bereits enthält.

Wie wir aus einigen Anfragen erfahren haben, werden die Versicherer die Prämienkalkulation wie im folgenden Beispiel (Sparte Feuer) vornehmen:

Versicherungsentgelt 91,20 €  
Feuerschutzsteuer 8,80 € 22% FSchSt von 40% des Versicherungsentgelt
91,20 € * 40% * 22% = 8,80 €
Nettobeitrag 100 €  
Versicherungssteuer 13,20 € 22% von 60% des Nettobetrags
100 € * 60% * 22% = 13,20 €
Bruttobeitrag 113,20 €  

Im AMS.4 wird die vom Versicherer mitgeteilte Nettoprämie angegeben, die die der effektive Versicherungssteuersatz angewendet wird. Uns ist kein Versicherer bekannt, der diesbezüglich anders verfahren will.

So ergeben sich für AMS.4 folgende Steuersätze für die Versicherungssteuer:

Feuer und Feuer-BU 13,20 % 22 % von 60 % der Nettoprämie
Wohngebäude mit Feuer 16,34 % 19 % von 86 % der Nettoprämie
Hausrat mit Feuer 16,15 % 19 % von 85 % der Nettoprämie

Diese Steuersätze können über “Organisation, Sparten verwalten” für neue Verträge geändert werden.
Für die Sparte Hausrat ist die Anpassung unbedingt erforderlich, bevor Sie eine Sammeländerung für bestehende Verträge vornehmen, da diese Sparte in AMS.4 über eine automatische Steuerkalkulation (mögliche Glas-Einschlüsse) verfügt.

Ändern Sie die bestehenden Verträge dann, wenn alle Fälligkeiten bis zum 30.06.2010 abgerechnet sind. Am einfachsten können Sie dies über “Organisation, Sammeländerung Versicherungssteuer” anpassen. Mit Hilfe dieser Funktion werden dann auch Steuersätze in “Kalkulationen” angepasst, die zu Verträgen angelegt worden sein könnten, um die Gefahr “Feuer” auch in anderen Sparten einzuschließen und einen Mischsteuersatz zu berechnen.

Vor der Ausführung sollten Sie auf jeden Fall eine Datensicherung des AMS.4 Bestandes angelegen. Außerdem empfiehlt es sich, die Änderungen zuerst zu “simulieren”.
Dabei wird lediglich ein Protokoll erstellt, dass detaillierte Angaben zu den Änderungen enthält. Eine Anlage von Vertragshistorien ist ratsam.

siehe auch: Bundesministerium für Finanzen – Die Versicherung- und Feuerschutzsteuer

Sammeländerung Feuerschutzsteuer 2010

Von Ralf Karle, 31. Mai 2010, 13:19 Uhr

Erstmals ist mit Microsoft Office 2010 eine 64-Bit Version erschienen.

Die 64-Bit Variante hat u.a. den Vorteil, dass man in Excel Dateien, die größer als 2 GB sind, bearbeiten kann. Microsoft empfiehlt auf seiner Webseite den Einsatz von 64-Bit Office nur dann, wenn man wirklich solche Datenmengen benötigt.

Die direkte Schnittstelle zu Microsoft Office steht 32-Bit Anwendungen (wie z.B. AMS.4) nur in der 32-Bit Office Version zur Verfügung. Zudem funktionieren vorhandene Office-Addins nicht in der 64-Bit Version.

Das Versenden von E-Mails und das Schreiben von Texten aus AMS.4 funktioniert deswegen nur mit der 32-Bit Version von Microsoft Office.

Siehe http://technet.microsoft.com/de-de/library/ee681792.aspx

Von Ralf Karle, 20. Mai 2010, 14:58 Uhr

Die neue AMS.4 Version 4.5.3 ist fertig und steht per Onlineupdate verfügbar.

Im Bereich con:center wurde die Indatex-Schnittstelle aufgrund der Übernahme
der Technik
von Indatex durch die con:center Betriebsgesellschaft mbH angepasst.

Desweiteren wurden einige kleinere Probleme behoben.

Von Ralf Karle, 6. Mai 2010, 09:29 Uhr

AssFiNET hat am 1. April 2010 die Prozessplattform Indatex AP erworben. Deren Betreiber, die Starnberger Indatex AG hatte Ende 2009 Insolvenz anmeldet. Wir werden Indatex AP mit den angeschlossenen Versicherungsgesellschaften bis Mitte des Jahres in con:center einbinden. Richtschnur sind die Normen der Brancheninitiative Prozessoptimierung (BiPRO e. V.). Damit wollen wir die Anbindung neuer Versicherer deutlich vereinfachen.

 

Der con:center-Service wird die kommenden Monate wie gewohnt verfügbar sein. MItte des Jahres werden die Kernfunktionen von Indatex AP in con:center integriert wieder online sein – im neuen Look mit zusätzlichen Funktionen, wie z. B.:

 

-          Produktbibliothek und Diensteverzeichnis angebundener Versicherer und sonstiger Anbieter von Finanzdienstleistungen im Bereich Tarifierung, Angebot, Antrag
(BiPRO Normen 421 bis 424)

-          zentrales Makler-Postfach für Daten- und Dokumente (Unterstützung BiPRO-Norm 430)

-          optionales, kostenloses Online-Maklerverwaltungsprogramm mit direkter Anbindung an die con:center-Plattform

 

Von Marc Rindermann, 7. April 2010, 10:15 Uhr

Die neue AMS.4 Version 4.5.1 ist fertig und steht in den nächsten Tagen per Onlineupdate verfügbar.

Einige Highlights:

  • Speziell für die Anbindung von Außendienstmitarbeitern steht jetzt ein neues Modul zum AMS.4 zur Verfügung:  AMS.4 WIN & WEB.
    Nur mit einem Internet- Browser und einer speziellen Internetoberfläche greifen die externen Mitarbeiter auf die Daten des Maklerbüros zu.
    Weitere Informationen und ein individuelles Angebot gibt’s beim AssFiNET- Vertrieb.
  • Für Kunden und Adressen gibt es nun auch eine Kartendarstellung (basierend auf Google Maps).
  • Bei Kunden gibt es nun ein Feld für die Erlaubnis nach UWG §7 Abs. 2.
  • Bei Verträgen gibt es den neuen Status “Anfrage”.
  • Im Produkt-Provisionssatz-Modell und Produkt-Einheiten-Modell gibt es Abrechnungsmodelle zur einfacheren Verwaltung der Courtage und Beteiligungen.
  • Beim GDV Import können Sie schon im Arbeitsbereich sehen, welches Kriterium zur Identifikation benutzt wurde.

Weitere Änderungen und Erweiterungen finden Sie in den Update-Infos.

Von Ralf Karle, 15. März 2010, 13:02 Uhr

Viele Bankleitzahlen haben sich geändert. Zeit für ein Update.

Im nächsten AMS-Update wird das aktualisierte Bankleitzahlenverzeichnis zwar mitgeliefert, aber wir stellen hier die aktuelle Version zum Download, damit auch ohne komplettes AMS-Update der neueste Stand hergestellt werden kann. Der Import der neuen Daten ist in jeder aktuellen AMS-Version möglich. So geht es:

  1. Die neue Datei herunterladen und speichern: blz_20100308.ams
  2. Die Datei in AMS.4 einlesen: Hierzu dient der Menüpunkt Datei -> Importieren -> AMS-Datei importieren; dort die soeben gespeicherte Datei einlesen.

Bitte beachten Sie, dass die Bankleitzahlen erst ab dem 08.03.2010 gültig sind.

Von Ralf Karle, 3. März 2010, 17:28 Uhr

Die neue AMS.4 Version 4.2.1 ist fertig und steht schon per Onlineupdate zur Verfügung.

Einige Highlights sind:

  • Das neue Änderungsjournal protokolliert Änderungen an allen Datensätzen in AMS – z.B. auch bei Vermittlern, Gesellschaften, Adressen oder Terminen.
  • In der Kundenliste gibt es eine Kartendarstellung der Kundenadressen (basierend auf Google Maps)
  • DMS-Anwender profitieren vom verbesserten Scannen von Dokumenten und einer “Drag-and-Drop”-Funktionalität im Postbestand.
  • Im Rechnungswesen gibt es nun Unterstützung für mehrere Prämienzahler in einem Vertrag, Bewertungssummenformeln.
  • Bei Verträgen gibt es neben Pflichtfeldern nun auch “Sollfelder”, die eine Eingabe nicht zwingend erfordern.
  • Die Sparten WGV und VGV-GEW können mit Quadratmetertarifen umgehen, inklusive jährlicher Anpassung.

Weitere Änderungen und Erweiterungen finden Sie in den Update-Infos.


Von Ralf Karle, 18. Dezember 2009, 09:27 Uhr

Des Deutschen liebstes Kind bekommt Nachwuchs, und zwar häufiger als einem lieb ist: mittlerweile 20.481 unterschiedliche Autotypen verzeichnet die aktuelle Liste der Hersteller-/Typschlüsselnummern.

Im nächsten AMS-Update wird das aktualisierte Typklassenverzeichnis zwar mitgeliefert, aber wir stellen hier die aktuelle Version hier zum Download, damit auch ohne komplettes AMS-Update der neueste Stand hergestellt werden kann. Der Import der neuen Daten ist in jeder aktuellen AMS-Version möglich. So geht es:

  1. Die neue Datei herunterladen und speichern: KfzTypen_20100101.ams
  2. Die Datei in AMS.4 einlesen: Hierzu dient der Menüpunkt Datei -> Importieren -> AMS-Datei importieren; dort die soeben gespeicherte Datei einlesen.
Von John Bodenstein, 2. November 2009, 12:56 Uhr