AssFiNET hat am 1. April 2010 die Prozessplattform Indatex AP erworben. Deren Betreiber, die Starnberger Indatex AG hatte Ende 2009 Insolvenz anmeldet. Wir werden Indatex AP mit den angeschlossenen Versicherungsgesellschaften bis Mitte des Jahres in con:center einbinden. Richtschnur sind die Normen der Brancheninitiative Prozessoptimierung (BiPRO e. V.). Damit wollen wir die Anbindung neuer Versicherer deutlich vereinfachen.

 

Der con:center-Service wird die kommenden Monate wie gewohnt verfügbar sein. MItte des Jahres werden die Kernfunktionen von Indatex AP in con:center integriert wieder online sein – im neuen Look mit zusätzlichen Funktionen, wie z. B.:

 

-          Produktbibliothek und Diensteverzeichnis angebundener Versicherer und sonstiger Anbieter von Finanzdienstleistungen im Bereich Tarifierung, Angebot, Antrag
(BiPRO Normen 421 bis 424)

-          zentrales Makler-Postfach für Daten- und Dokumente (Unterstützung BiPRO-Norm 430)

-          optionales, kostenloses Online-Maklerverwaltungsprogramm mit direkter Anbindung an die con:center-Plattform

 

Von Marc Rindermann, 7. April 2010, 10:15 Uhr

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Bisher 2 Kommentare zum Artikel

  1. Kommentar von Marc Rindermann

    Sehr geehrter Niclas,
    man kann es kaum glauben, aber für uns kam der Zuschlag zum Kauf der Indatex-Technik genau so überraschend wie für Sie. In der Summe hatten wir eine(!) Woche Zeit, die nötigen Vorbereitungsmaßnahmen zur Übernahme der Technik zu organisieren.

    Bzgl. der Informationspolititk muss ich Ihnen recht geben! Leider ist die Rechtslage bei der Übernahme einer solchen Technik aus einem insolventen Unternehmen sehr kompliziert. So unterhalten wir z.B. keine Rechtsbeziehung zu den an Indatex angeschlossenen Maklern und dürfen diese auch nicht ansprechen bzw. informieren, ohne dass wir Abmahnungen befürchten müssen. Deswegen haben wir mit dem Insolvenzverwalter vereinbart, dass er die angeschlossenen Makler von sich aus über die Abschlatung informiert und wir gleichzeitig entsprechende Pressemeldungen zu dem Thema veröffentlichen.

    Der Weiterbetrieb wäre für alle Beteiligten ein wünschenswertes Szenario gewesen und wir waren bemüht, alle Hebel hierfür in Bewegung zu setzen. Technisch wäre das eher einfach zu realisieren gewesen. Aber auch hier haben rechtliche Detailprobleme dafür gesorgt, dass wir den vierwöchigen Ausfall in Kauf nehmen mussten.

    Zu der AMS-Integration ist zu sagen, dass wir in der Tat an einer noch tieferen Integration arbeiten, die wir im letzten AMS.4-Update dieses Jahres vorstellen werden.

  2. Kommentar von Niclas

    Ich bin ja grundsätzlich jemand, der nie meckert, aber die Informationspolitik diesbezüglich ist einfach besch…eiden!
    Aus unserer Sicht wurde die Plattform ohne Vorwarnung abgeschaltet – samt aller noch nicht gesicherten Angebote, Policen und sonstigen Daten. Wer von beiden Seiten diese Aufgabe hätte übernehmen sollen, kann ich weder beurteilen noch möchte ich darüber groß diskutieren. Technisch gesehen wäre es ein leichtes gewesen, die Seite noch eine Weile aktiv zu halten damit jeder Benutzer seine Daten sichern kann – ganz zu schweigen von einem kleinen Hinweis auf der Webseite.

    Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich, dass das Konzept hinter Indatex weitergeführt wird – besser noch: Die AMS-Integration dürfte nun noch einen Ticken besser ausfallen, nehme ich an :)

    Ich persönlich würde allerdings bis zum Wechsel einen Parallelbetrieb des alten Systemes anstreben, aber ich bin mir natürlich sicher dass es hierfür einen guten Grund gibt weshalb man die potentiellen Benutzer der neuen Plattform zwei Monate ins trockene setzt und darauf hofft, dass diese sich nicht nach gleichwertigen/funktionierenden Alternativen umsehen.

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